Bilanzpressekonferenz der LEIFHEIT AG in Frankfurt/Main
LEIFHEIT übertrifft Zielsetzung
LEIFHEIT kann erneut mit einem erfolgreichen Geschäftsjahr im Rücken optimistisch in die Zukunft schauen: Gegen den Branchentrend wurde der Konzernumsatz um 13,3 % auf 595 Mio DM (Vorjahr: 525 Mio DM) gesteigert. Ohne Einbeziehung der im Vorjahr nur für einen Zeitraum von vier Monaten enthaltenen Meusch-Gruppe lag der Umsatzanstieg immer noch bei respektablen 8,7 %.
Der Haushaltsbereich erzielte einen Umsatz von 357 Mio DM (Vorjahr: 325 Mio DM). Das Plus von 9,5 % ist auf die hervorragende Entwicklung der Auslandsumsätze zurückzuführen, die auf 176 Mio DM (Vorjahr: 142 Mio DM) anstiegen. Den entscheidenden Beitrag leistete das USA-Geschäft. Vor allem die Küchenhelfer, Bodenwischer, Bügeltische, Leitern und Klapptritte trugen zum Wachstum bei. Im Inland konnte sich LEIFHEIT dem allgemeinen Branchentrend nicht ganz entziehen und erreichte mit 181 Mio DM etwa das Niveau des Vorjahres (184 Mio DM).
Der Bad-Bereich hat ebenfalls eine erfreuliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen: Hier stieg der Umsatz auf 238 Mio DM (Vorjahr: 199 Mio DM). Auch auf vergleichbarer Basis - also ohne Meusch - wurde ein deutliches Plus von 7,7 % erreicht. Die kräftige Erhöhung des Inlandsumsatzes auf 138 Mio DM (Vorjahr: 111 Mio DM) ist vor allem auf die Einbeziehung der Meusch-Aktivitäten zurückzuführen, deren Schwerpunkt in Deutschland liegt. Auf den Auslandsmärkten wurde mit 100 Mio DM das hohe Niveau des Vorjahres (88 Mio DM) noch übertroffen.
Ergebnisanstieg mit Punktlandung
Das anspruchsvolle Ziel, das Ergebnis zweistellig zu verbessern, hat LEIFHEIT mit einer Punktlandung erreicht: Mit einem Plus von 12,7 % wurde das Vorsteuerergebnis auf 50,6 Mio DM (Vorjahr: 44,9 Mio DM) im Konzern erhöht.
Den entscheidenden Beitrag zu diesem bemerkenswerten Ergebnisanstieg leistete einmal mehr der Haushaltsbereich, der von dem deutlich höheren Umsatzvolumen profitierte. Hinzu kam ein konsequentes Kostenmanagement in den beiden Werken Nassau und Zuzenhausen. Im Bad-Bereich erforderte die Restrukturierung der Meusch-Gesellschaften und deren Integration in den Konzern erheblich höhere Aufwendungen als geplant. Die Verlagerung lohnintensiver Fertigungsprozesse in das tschechische Werk wurde konsequent fortgesetzt und die Produktpalette um Artikel mit geringer Marge bereinigt.
Das hervorragende Vorsteuerergebnis schlug nicht in gleichem Ausmaß auf den Jahresüberschuss durch, der um 4,9 % auf 27,8 Mio DM (Vorjahr: 26,5 Mio DM) gestiegen ist. Dies ist im Wesentlichen auf nachträgliche Steueraufwendungen aus der 1998 erfolgten Fusion der FRZ GmbH auf die LEIFHEIT AG sowie auf nichtabzugsfähige Verluste der Meusch GmbH zurückzuführen. Letztere werden zukünftig zu Steuerminderungen führen.
Der Hauptversammlung am 30. Mai 2001 wird vorgeschlagen, eine Dividende von 2,30 DM je Stückaktie zu zahlen.
Mit Soehnle und Birambeau auf 800 Mio DM Umsatz
Im Geschäftsjahr 2001 soll der Konzernumsatz auf über 400 Mio € bzw. 800 Mio DM steigen. Dieser Umsatzsprung ist auf die Einbeziehung des seit dem 1. Januar 2001 mehrheitlich gehaltenen französischen Herstellers von Küchenhelfern Birambeau sowie der zum gleichen Stichtag übernommenen Soehnle-Gruppe zurückzuführen.
Das Konzernergebnis soll ohne die Soehnle-Gruppe, für die sich eine Ergebnisprognose noch nicht abgeben lässt, im Gleichschritt mit dem Umsatz ansteigen.
Im ersten Quartal stieg der Konzernumsatz - ohne Soehnle - um 3,8 % auf 82 Mio €. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Birambeau, lag der Umsatz mit 76 Mio € um 3,8 % unter dem Vorjahreswert. Dies ist vor allem auf die anhaltende Nachfrageschwäche im Inland, besonders bei den Badtextilien, zurückzuführen.
Das Vorsteuerergebnis (vorläufig) ging - ebenfalls ohne Soehnle - auf 6,2 Mio € (Vorjahr: 7,3 Mio €) zurück. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresquartal mit einem Plus von fast 25 % außerordentlich positiv ausgefallen war.





