Bei Leifheit steigt das Ergebnis überproportional
• EBIT wächst auf 13,9 Mio Euro
• Steigerung des operativen EBIT auf 11,4 Mio Euro
• Dividende von 1,30 Euro je Aktie
• 2012: Operatives Ergebnis soll zweistellig wachsen
Nassau, 29. März 2012 - Mit einer Umsatzsteigerung um 5,3 Prozent auf 222,1 Mio Euro und einem Anstieg des EBIT auf 13,9 Mio Euro (2010: 8,8 Mio Euro) verlief das Geschäftsjahr 2011 für den Leifheit-Konzern überaus erfolgreich. Der enorme Anstieg des Ergebnisses wurde durch einen einmaligen Sondereffekt in Höhe von 2,5 Mio Euro aus der Kontrollübernahme bei der tschechischen Leifheit CZ a.s. begünstigt. Auch ohne diesen positiven Einmaleffekt erreichte das EBIT 11,4 Mio Euro und stieg damit deutlich überproportional zum Umsatz um 29,5 Prozent.
Unter dem Strich erzielte der führende europäische Markenanbieter von Haushaltsartikeln aus dem rheinland-pfälzischen Nassau im Jahr 2011 ein Ergebnis nach Steuern aus fortzuführendem Geschäft von 12,1 Mio Euro. Im Vorjahr hatte der Vergleichswert bei 5,5 Mio Euro gelegen. Das Periodenergebnis, welches im Vorjahr auch das Ergebnis aus nicht fortzuführendem Geschäft enthielt, betrug für 2011 ebenfalls 12,1 Mio Euro. Hier lag der Vorjahresvergleichswert bei 16,4 Mio Euro, denn Leifheit hatte 2010 seine Bad-Sparte verkauft und dabei einen einmaligen Ergebnisbeitrag von 10,9 Mio Euro verbucht. Die Bruttomarge stieg auf 43,0 Prozent (2010: 42,4 Prozent). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 49,7 Prozent. Der Konzern ist frei von Bankschulden.
„Wir hatten uns für 2011 ein Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent vorgenommen. Mit der erzielten Steigerung haben wir unsere Prognose voll erfüllt. Und mit einem Anstieg beim operativen Ergebnis von nahezu 30 Prozent konnten wir unter Beweis stellen, dass Leifheit überproportional profitabel wachsen kann. Wir sind mit dem Jahr 2011 zufrieden und wollen diesen Kurs fortsetzen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Leifheit AG, Georg Thaller.
Dividendenvorschlag von 1,30 Euro je Aktie
Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung haben Vorstand und Aufsichtsrat der Leifheit AG beschlossen, den Aktionären auf der Jahreshauptversammlung am 24. Mai 2012 eine Dividende von 1,30 Euro je Aktie vorzuschlagen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch eine ordentliche Dividende von 1,00 Euro je Aktie ausgezahlt. Hinzu kam in 2011 eine Sonderdividende von 2,00 Euro je Aktie aufgrund des Verkaufs der Badsparte.
Markengeschäft in Deutschland ist tragende Säule des Konzerns
Mit einem Anteil von 76,8 Prozent und Umsatzerlösen von 170,5 Mio Euro steuerte das Markengeschäft bei Leifheit auch 2011 den deutlich größten Teil des Umsatzes bei. In diesem Konzern-Segment sind die Marken Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte und Soehnle zusammengefasst. Im Geschäftsjahr 2011 wuchs der Umsatz hier um 3,8 Prozent. Wachstumstreiber war insbesondere der deutsche Heimatmarkt, der im Markengeschäft allein um 6,0 Prozent zulegte.
Das Volumengeschäft erzielte einen Umsatzanteil von 23,2 Prozent, respektive einen Umsatz von 51,6 Mio Euro. Im Jahr 2011 konnte damit eine Steigerung von 10,4 Prozent erreicht werden. Im Volumengeschäft sind die Produkte von Birambeau, Herby sowie das Projektgeschäft gebündelt.
Insgesamt stieg der Inlandsanteil am Gesamtumsatz des Leifheit-Konzerns im Geschäftsjahr 2011 auf 43,5 Prozent, 50,0 Prozent entfielen auf die restlichen europäischen Märkte und 6,5 Prozent auf das außereuropäische Geschäft.
Leifheit strebt weiteres Wachstum an
2011 startete Leifheit die Wachstumsstrategie „Leifheit GO!“. Mit einer neuen Dachmarkenstrategie für die Marke Leifheit, mit vielen cleveren Produktinnovationen, einer noch stärkeren Systematisierung der Vertriebsaktivitäten und weiterer Steigerung der Effizienz in Produktion und Logistik sieht das Programm bis zum Jahr 2014 ein nachhaltiges Umsatzwachstum bei gleichzeitig steigender Profitabilität vor. „Die Geschäftsentwicklung wird ganz wesentlich von den möglichen Auswirkungen der Staatsschuldenkrise auf unsere Hauptmärkte geprägt sein. Sie bleibt für 2012 der größte Risikofaktor. Dennoch ist Leifheit gut positioniert, um die unternehmerischen Ziele zu erreichen. Für die Jahre 2012 und 2013 streben wir ein nachhaltiges Umsatzwachstum von durchschnittlich drei bis fünf Prozent pro Jahr sowie eine überproportionale Ergebnissteigerung - bezogen auf das bereinigte EBIT - von jeweils mindestens zehn Prozent an“, so Finanzvorstand Dr. Claus-Otto Zacharias.
Die Verbesserung von Umsatz und Profitabilität des Konzerns in den kommenden zwei Jahren plant Leifheit ausschließlich im Markengeschäft zu erzielen. Im Volumengeschäft werden bei Umsatz und Ergebnis stabile Resultate erwartet. Im Rahmen der Wachstumsstrategie sind im Jahr 2012 Investitionen in Höhe von 9,4 Mio Euro geplant, die aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Zusätzliche Informationen finden Sie im Jahresfinanzbericht 2011 und unter http://www.leifheit.de/de/investor-relations.html.
Über Leifheit
Die 1959 gegründete Leifheit AG ist einer der führenden europäischen Markenanbieter von Haushaltsartikeln. Das Unternehmen steht für hochwertige innovative Produkte mit hohem Gebrauchsnutzen und wegweisendem Design in den Bereichen Reinigen, Wäschepflege, Küche und Wellbeing. Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte und Soehnle zählen zu den bekanntesten Marken Deutschlands. Außer im Markengeschäft ist die Leifheit AG über ihre französischen Tochtergesellschaften Birambeau und Herby im serviceorientierten Volumengeschäft tätig. Der Leifheit-Konzern mit seinen internationalen Niederlassungen beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter.



