Wie Sie Zugluft vermeiden und Beschwerden lindern

Wenn der Frühling mit seiner sanften Wärme lockt, werden Jacken und Mäntel leicht zu warm. Nach langen Wintermonaten sehnen wir uns nach frischer Luft und öffnen bereitwillig die Fenster. Doch Vorsicht vor Zugluft – sie kann schmerzhafte Folgen haben!

Plötzlich zieht es im Nacken, in den Schultern oder am Rücken. Jede Bewegung schmerzt und wird zur Qual. Wer kennt sie nicht, jene äußerst unangenehmen Begleiterscheinungen, die ein Aufenthalt in zugiger Luft nach sich ziehen kann.
Kein Zweifel, Zugluft setzt vielen Menschen zu und kann zu einer Reihe von gesundheitlichen Beschwerden führen. Vom Muskel- und Gelenksschmerz bis hin zu Bindehautentzündung reichen die Symptome, die durch einen anhaltenden Kältereiz auf einem bestimmten Körperteil ausgelöst werden. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße und Muskeln zusammen, die Spannung erhöht sich und die Nervenenden in der Haut werden gereizt. Besonders anfällig dafür ist der Nacken, wo es ganz schnell zu den bekannten Problemen kommt.

Schützen Sie sich!

Warme Frühlingsluft verleitet zu leichterer Kleidung und offenen Fenstern. Beides lässt den Körper schneller auskühlen und damit empfindlicher werden. Sind wir hingegen zu warm angezogen, schwitzen wir schneller und sind versucht, uns ein Kleidungsstück auszuziehen. Zugluft wird dann häufig sogar als sehr angenehm empfunden. Wer kann, sollte sich vorsichtshalber vor den möglichen Gefahren von zugiger Luft schützen, denn ganz vermeiden lässt sie sich nie. Ein leichter Schal oder ein umgehängter Pullover um Nacken und Schultern kann etwa helfen, die Haut nicht allzu kühl werden zu lassen. Verzichten Sie auf ständigen Durchzug bei gekipptem Fenster und lassen Sie sich nicht von der scheinbaren Wärme täuschen.

Was tun, wenn’s schmerzt?
Das natürliche Bedürfnis bei Nerven- oder Muskelschmerzen durch Zugluft ist die Zufuhr von Wärme. Instinktiv legen wir uns etwas Warmes um die betroffenen Stellen, um die Beschwerden zu lindern. Und in der Tat ist dies auch die wirksamste Therapie. Wärme verbessert die Durchblutung, entspannt die verkrampfte Muskulatur und entlastet die Nervenbahnen. Zudem überlagert der Wärmereiz den Schmerzreiz, wodurch die Schmerz-
empfindung reduziert wird. Besonders hilfreiche Unterstützung versprechen die neuen speziellen Wärmekissen extra für den Nacken oder Rückenbereich. Sie passen sich durch ihre Form leicht den Körperkonturen an, sind einfach anzuwenden und spielend leicht in die Alltagsaktivitäten zu integrieren; eine perfekte und schnelle Lösung, wenn es um wirkungsvolle Linderung geht.

Weiterführende Links:

www.medizinauskunft.de
www.gesundheit.de