Feuer frei für Holz und Kohle

Das Kochen auf offenem Feuer ist wohl in jeder Kultur zuhause. Und so weht ein gar ursprünglicher Duft um die Feuerstelle mit Rost: von Freiheit und Freude, von Urlaub und Geselligkeit. Vielleicht ist das der Grund, warum sich vor allem Männer für diese Zubereitungsart von Speisen begeistern.

Gute Planung und Geduld
Wer ein gutes Grillergebnis möchte, sollte gut vorbereitet sein. Vorheizen und Garen braucht, je nach Grillgut, seine Zeit. Es dauert eine Weile, bis die Kohle gut durchgeglüht ist. Erst wenn eine graue Ascheschicht darüberliegt, ist es soweit. Dann aber sollte alles an Ort und Stelle sein: Zutaten, Arbeitsgerät, Gewürze, Grillhandschuhe und was man so alles benötigt.

Sobald das Essen auf dem Rost liegt, ist Geduld angesagt: Nicht zu viel auflegen und nicht zu schnell wenden. Die Gefahr ist groß, dass das Grillgut noch nicht soweit ist und haften bleibt. Überhaupt ist die Gardauer etwas, das mit viel Gefühl und mancher Erfahrung behandelt werden sollte. Zu lange gegrilltes wird trocken und zäh. Bleiben Sie dabei und beobachten Sie, damit das Ergebnis nicht plötzlich von lecker zu schwarz verkohlt verkommt.

Fleisch, Fisch und noch viel mehr
Neben den Klassikern wie Fleisch und Würstchen gibt es noch eine Reihe köstlicher Speisen, die sich für den Grill bestens eignen. Fisch ist eine herrliche Alternative, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Fisch ist zart und benötigt nur eine kurze Garzeit, um sein Aroma zu entfalten. Fettere Fischarten mit festem Fleisch machen die wenigsten Probleme, wie etwa Lachs, Schwertfisch, Thunfisch, Hering oder Makrele. Die Haut wird nicht nur herrlich kross, sondern schützt das zarte Fleisch vor dem Austrocknen. Lassen Sie sie also besser dran.

Auch Vegetarier kommen beim Grillen voll auf ihre Kosten: Zucchini, Auberginen, Paprika, Zwiebeln, Champignons und vieles mehr kann problemlos auf Aluschalen oder auch am Spieß gegrillt werden. Tomaten oder Spargel gibt man am besten in Alufolie, in der sie geschützt gegart werden können. Mittlerweile gibt es zahlreiche Grillrezepte für Gemüse und Obst im Buchhandel oder auch im Internet.

Auf die rechte Würze kommt es an
Nirgendwo sonst wird am heimischen Herd soviel mit Würzen, Marinaden und Saucen hantiert wie beim Thema Grillen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten: entweder man wälzt die Zutaten direkt davor oder legt sie bis zu 12 Stunden vorher in eine Marinade, um das Fleisch zart zu machen und Geschmack zu geben. Ein weit verbreiteter Fehler ist es, zucker- oder honighaltige Würzmischungen zu früh auf das Grillgut zu streichen, wodurch der Zucker karamellisiert und das Ergebnis schnell zu dunkel werden kann.

Tipps, Tricks und jede Menge Rezepte finden Sie unter

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