Zugluft – Symptome feststellen und Beschwerden lindern

Wenn der Frühling mit seiner sanften Wärme lockt, werden Jacken und Mäntel leicht zu warm. Nach langen Wintermonaten sehnen wir uns nach frischer Luft und öffnen bereitwillig die Fenster. Doch Vorsicht vor Zugluft – sie kann schmerzhafte Folgen haben! Plötzlich zieht es im Nacken, in den Schultern oder am Rücken. Jede Bewegung schmerzt und wird zur Qual. Kein Zweifel: Zugluft löst Symptome aus, die vielen Menschen zusetzen und zu einer Reihe von gesundheitlichen Beschwerden führen können. Vom Muskel- und Gelenksschmerz bis hin zu Bindehautentzündung reichen die Beschwerden, die durch einen anhaltenden Kältereiz auf einem bestimmten Körperteil ausgelöst werden. Informiere dich, welche Symptome durch Zugluft hervorgerufen werden, wie du Zugluft vermeiden kannst und was du gegen die Schmerzen tun kannst.

1. Woher kommen die Schmerzen? Ursachen für Zugluft-Beschwerden

Damit du auch sicher definieren kannst, ob Zugluft für diese Symptome verantwortlich ist, solltest du auch wissen, wie Zugluft eigentlich entsteht. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Grund für Zugluft immer eine Form von Wind ist. Dies lässt sich schon durch die Bezeichnung erklären. Drehe die beiden Wortbestandteile von Zugluft um und du erhältst Luftzug. Zugluft ist also immer dann spürbar, wenn kalte Luft in Bewegung ist. Es gibt verschieden Ursachen für Zugluft:

  • Der klassischste Auslöser für Zugluft ist, wenn in einem Raum zwei gegenüberliegende Fenster geöffnet sind und die kalte Luft durch das Zimmer zieht.
  • In ähnlicher Weise entsteht Zugluft ebenfalls, wenn in der Wohnung oder im Büro die Fenster von unterschiedlichen Räumen offen sind und auch die Türen offenstehen.
  • Eine weitere Ursache für Zugluft ist die Luft, die aus einer Klimaanlage kommt bzw. der Wind, den ein Ventilator erzeugt.
  • Zugluft ist auch spürbar, wenn du draußen bist. Sitzt du in einem Kanal, durch die der Wind pfeift, bist du automatisch von Zugluft umgeben.
  • Du bist auch im Cabrio von Zugluft betroffen. Durch das offene Verdeck und den schnellen Fahrtwind setzt du dich unweigerlich einem Luftzug aus.

Warme Frühlingsluft verleitet zu leichterer Kleidung und offenen Fenstern. Beides lässt den Körper schneller auskühlen und damit empfindlicher werden. Sind wir hingegen zu warm angezogen, schwitzen wir schneller und sind versucht, uns ein Kleidungsstück auszuziehen. Zugluft wird dann häufig sogar im ersten Moment als sehr angenehm empfunden. Doch was danach folgen kann, sind einige körperliche Beschwerden, die auf Zugluft zurückzuführen sind.

2. Welche körperlichen Schmerzen können durch Zugluft entstehen?

Siehst du dich in der ein oder anderen beschriebenen Situation wieder? Dann kann es gut sein, dass deine Zugluft-Symptome auf einen kalten Windstrom zurückzuführen sind. Folgende Beschwerden sind sehr typisch:

  • Kopfschmerzen durch Zugluft: Befindet sich dein Kopf in einem kalten Windkanal, kann die Zugluft rasch Kopfschmerzen erzeugen.
  • Nackenschmerzen durch Zugluft: Fährst du leicht bekleidet in einem Cabrio mit, kann ein kühler Luftzug auch schnell Nackenschmerzen auslösen.
  • Schulterschmerzen durch Zugluft: Sitzt du mit einem Oberteil mit schmalen Trägern in der Nähe eines Ventilators oder einer Klimaanlage, sind Schmerzen im Bereich der Schulter eine häufige Folge.
  • Nierenschmerzen durch Zugluft: Bist du am unteren Rücken verschwitzt und setzt dich an ein windiges Plätzchen, kann es sein, dass du bereits nach kurzer Zeit die Beschwerden an den Nieren spürst.
  • Schnupfen durch Zugluft: Abgesehen davon, dass die Zugluft Muskelschmerzen besonders im Rückenbereich verursacht, kann der Aufenthalt in kalter Zugluft auch eine Erkältung hervorrufen. Diese Folge tritt häufig dann ein, wenn deine Füße nicht warm genug bekleidet sind oder du auf kaltem Boden stehst. Eine Erkältung durch Zugluft macht sich ebenfalls durch angeschwollene Schleimhäute in der Nase oder ein Kratzen im Hals bemerkbar.

Die Erklärung: Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße und Muskeln zusammen, die Spannung erhöht sich und die Nervenenden in der Haut werden gereizt. Besonders anfällig dafür ist der Nacken, wo es ganz schnell zu den bekannten Problemen kommt.


3. Mit welchen Maßnahmen wirkst du Zugluft-Symptomen entgegen?

Wer kann, sollte sich vorsichtshalber vor den möglichen Gefahren von zugiger Luft schützen, denn ganz vermeiden lässt sie sich nie. Bist du empfindlich gegen Zugluft, kannst du mit folgenden Maßnahmen Beschwerden durch Zugluft verhindern:

  • Schmerzen durch Zugluft kannst du mit Kleidung verhindern. Ein leichter Schal um Nacken oder ein umgehängter Pullover um die Schultern oder Nieren kann etwa helfen, die Haut nicht allzu kühl werden zu lassen. Dies gilt sowohl wenn du draußen sitzt, aber auch, wenn du im Büro sitzt oder mit dem Cabrio unterwegs bist.
  • Fährst du Rad oder gehst du wandern und möchtest draußen auf einer Hütte Pause machen, solltest du ein trockenes T-Shirt wechseln, damit du nicht im durchschwitzten T-Shirt im Luftzug sitzt.
  • Stichwort Zugluft und Kleidung: Setze in den Übergangsmonaten auf den Zwiebel-Look. Bist du in Bewegung, kannst du jederzeit Jacken oder Pullis ausziehen. Machst du Pause und setzt dich draußen hin, kannst du dich, je nach Luftzug, wieder in deine warmen Kleidungsstücke hüllen. Behalte dir daher einige wärmere Jacken und Pullis im Schrank, bevor du deine Winterkleidung verstauen willst.
  • Verzichte auf ständigen Durchzug bei gekipptem Fenster und lass dich nicht von der scheinbaren Wärme täuschen. Öffne lieber ein Fenster anstatt zwei gegenüberliegende. Hat der Raum einen Luftaustausch nötig, zieh dir für diese Zeit eine Jacke oder einen Pulli über.


4. Was kannst du gegen Zugluft-Symptome tun?

Das natürliche Bedürfnis bei Nerven- oder Muskelschmerzen durch Zugluft ist die Zufuhr von Wärme. Instinktiv legen wir uns etwas Warmes um die betroffenen Stellen, um die Beschwerden zu lindern. Und in der Tat ist dies auch die wirksamste Therapie. Wärme hilft auf mehrere Weise:

  • Sie verbessert die Durchblutung.
  • Sie entspannt die verkrampfte Muskulatur.
  • Sie entlastet die Nervenbahnen.

Zudem überlagert der Wärmereiz den Schmerzreiz, wodurch die Schmerzempfindung reduziert wird. Besonders hilfreiche Unterstützung versprechen die neuen speziellen Wärmekissen extra für den Nacken oder Rückenbereich. Sie passen sich durch ihre Form leicht den Körperkonturen an, sind einfach anzuwenden und spielend leicht in die Alltagsaktivitäten zu integrieren; eine perfekte und schnelle Lösung, wenn es um wirkungsvolle Linderung geht.

Neben Wärme kannst du die Muskelverspannungen auch durch Dehnung lösen. Bei dieser Methode solltest du allerdings behutsam vorgehen. Denn Verspannung und Muskel- bzw. Rückenschmerzen durch Zugluft sind sehr schmerzhaft. Fange daher mit einer kurzen Dehnung der betroffenen Stelle an und löse die Dehnung wieder nach einigen Sekunden. Danach kannst du die Dehnung immer um einige Sekunden länger steigern. Für einen besseren Effekt kannst du die Stelle auch zwischen den Dehnungen massieren.

Auf den Körper und gewissen Stellen wirkt sich die Zugluft mit gewissen Symptomen negativ aus. Aber gibt es denn gar keine Vorteile? Doch, und zwar mit Blick auf die Wäsche: Ist das Wetter sowohl Sonnig als auch von einem leichten Wind versetzt kannst du deine problemlos und schnell deine Wäsche draußen trocknen. Nutze die Sonne und den Wind und stelle dir eine Wäschespinne in den Garten.

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