Heimisches Obst und Gemüse: Gesundes aus der Region

Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Quer durch alle Jahreszeiten bietet die pflanzliche Küche vielfältige Möglichkeiten für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Du musst deswegen nicht gleich zu einer veganen oder vegetarischen Lebensform wechseln. Ernähre dich und deine Familie einfach mit regionalem Obst und Gemüse und verbessere bzw. erweitere damit deine kulinarischen Erlebnisse. Bei Leifheit erfährst du, weshalb Kochen mit Pflanzenpower gesund ist und wie einfach es ist, mit frischen Kräutern deine Mahlzeiten zu würzen. Einfach mehr Genuss erleben, das ist die Devise – und so ganz nebenbei gesund und fit bleiben. Lies nach, weshalb frische Vitamine aus heimischem Obst und Gemüse zugleich klimafreundlich sind und mach dich schlau über die Vorteile, regional einzukaufen oder dein eigenes Grün im Garten anzubauen!

Der Saisonkalender für das ganze Jahr

Eine saisonale und regionale Ernährung ist gesund und klimafreundlich. Zu deiner Orientierung findest du hier zwei Kalenderentwürfe mit den wichtigsten Erntezeiten zum Herunterladen und Ausdrucken. So erfährst du auf einen Blick, welche Gemüse- und Obstsorten gerade Saison haben und was auf dem Markt zu kaufen ist oder im eigenen Garten geerntet werden kann.

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Am besten ist es, du stöberst gleich in deiner privaten Kochbuchsammlung oder online nach leckeren Rezepten, die dir dabei helfen, die grünen Vitaminbomben schmackhaft zuzubereiten.

Tipp: Saisonales Obst und Gemüse kannst du einmachen und dir sukzessive über die Sommermonate hinweg ein kleines Lager zulegen. So freust du dich im Winter über gesunde Gemüse-Chutneys aus Eigenanbau. Auch Obst aus dem eigenen Garten schmeckt herrlich, wenn du es mit den richtigen Küchenutensilien zu Marmeladen verarbeitest. Deine Familie wird diese hausgemachten Spezialitäten lieben!

Regional einkaufen heißt Gemüse saisonal genießen

In den Sommermonaten von Juni bis September, gibt es eine perfekte Auswahl an saisonalem Gemüse. Doch selbst im Herbst und Winter kannst du noch mit einer großen Vielfalt gesunder Vitaminspender rechnen. Allen voran der Grünkohl, reich an Vitamin C: Er lässt sich in zig Varianten zubereiten und schmeckt deinen Lieben sogar als Pizzabelag. Auch die Steckrübe, der Rosenkohl und diverse Kürbissorten sind aus unserer Winterküche nicht mehr wegzudenken. Ein Großteil der Gemüsesorten gibt es über das ganze Jahr verteilt, entweder aus deinem Garten oder vom Gärtner deines Vertrauens. Folgende nachhaltige Lebensmittel aus regionalem Anbau sind gesund sowie vitaminreich und finden bestimmt Platz in deiner Speisekammer:

  • Süßkartoffeln
  • Pilze
  • Zwiebeln
  • Kohlsorten
  • Rote Beete
  • Kartoffeln
  • Möhren

Heimisches Gemüse bildet stets die Basis zu einer vielseitigen Ernährung und wird zusammen mit heimischem Obst von regionalen Obst- und Gartenbaubetrieben als Frischware auf Wochenmärkten oder im eigenen Hofladen angeboten. Natürlich kannst du im Winter auf Importware zurückgreifen, doch wann immer möglich, solltest du regionales Obst und Gemüse kaufen, das vor deiner Haustüre wächst sowie geerntet wird und nicht um die halbe Welt geflogen wurde.

Tipp: Regional einkaufen hat viele positive Effekte. Du weißt woher die Lebensmittel kommen und du unterstützt Markthändler, Biobauern und ihre Hofläden sowie jeden Gemüsehändler in deiner Nachbarschaft. Wenn du nachhaltiges Obst und Gemüse zu konsumierst, schützt du die Umwelt. Denn kürzere Transportwege minimieren den CO2-Ausstoß. Nutze ganz einfach einen Saisonkalender, er verdeutlicht, wie groß die Auswahl an vitamin- und nährstoffreichen Obst- und Gemüsesorten ist, die dir regional ab dem Frühjahr zur Verfügung steht.

Frisches Obst und Gemüse im eigenen Garten

Gemüse und Obst im eigenen Garten anzubauen, findet immer mehr Anhänger. Vielleicht bist auch du Fan von Gartenarbeit und liebst es,

Obst und Gemüse im Eigenanbau stets griffbereit zur Verfügung zu haben. Im Saisonkalender für Obst kannst du beispielsweise nachlesen, dass in den warmen Sommermonaten eine große Auswahl leckerer Früchte zu erwarten ist.

Als erstes steht ab Ende April der säuerliche Rhabarber auf dem Plan, er ist der perfekte Begleiter für zahlreiche Kuchenrezepte und schmeckt himmlisch als Kompott. Fast zeitgleich reifen deine ersten Erdbeeren im Garten, im Sommer ab Juli schließen sich Kirschen, Pfirsiche und alle Beerensorten an. Wenn du dann noch den September als Erntemonat für Äpfel, Birnen, Quitten und Zwetschgen rechnest, wirst du mit Einmachen, Einkochen und Einfrieren in deiner Sommerküche alle Hände voll zu tun haben.

Knackiger Salat und das Aroma von Kräutern

Salat und Kräuter sind beispielsweise selbst für Anfänger ganz leicht in vielen Sorten zu ziehen. Wenn du hier auf Abwechslung achtest, kannst du zum Beispiel Sommer- und Wintersalate aus deinem Hochbeet oder deinem kleinen Gartentreibhaus täglich frisch auf den Tisch bringen. Alternativ gehst du im Winter saisonal einkaufen und holst dir vom Wochenmarkt um die Ecke heimisches Obst und Gemüse. Damit unterstützt du die Umwelt, die Gemüsebauern deiner Region und deinen Geldbeutel. Folgende Salatsorten gehören zu den beliebtesten heimischen Lebensmitteln:

  • Kopf- und Eisbergsalat
  • Rucola
  • Chircorée
  • Feldsalat
  • Portulak

Bewährt hat sich der Eigenanbau von Gemüse wie Karotten und Kartoffeln selbst bei unerfahrenen Gärtnern. Ein praktischer Aussaatkalender hilft dir dabei, deine Lieblingssorten an Blumen, Kräutern und Gemüse z. B. auf dem Fensterbrett zu ziehen und zur rechten Zeit ins Freie zu setzen. Eine formschöne Kräuterspirale aus Natursteinen im Obst- und Gemüsegarten versorgt dich im Sommer beim Kochen mit aromatischen Kräutern zum Würzen. Kräuter wie Petersilie und Thymian kannst du trocknen oder einfrieren. Am besten du legst dir für die Wintermonate einen Vorrat von geschmacksintensiven Küchenkräutern an.

Tipp: Kräuter gibt es alternativ frisch beim Gemüsebauern zu kaufen. Bärlauch hat zum Beispiel von Ende März bis Mai Saison. Danach schließen sich Oregano, Petersilie, Schnittlauch und Rosmarin sowie viele Thymian-Sorten an.

Heimisches Obst und Gemüse für die Vegane Küche


Vegane Ernährung ist ein Food-Trend, dessen Befürwortern Tier- und Umweltschutz am Herzen liegt. Gleichzeitig sind die gesundheitlichen Vorteile dieser pflanzenbasierten Küche nicht von der Hand zu weisen. Egal, welcher Fangemeinde du angehörst – vegan, vegetarisch oder von allem etwas – du wirst dich in jedem Fall gesünder ernähren, wenn du ab und zu auf Fleisch und Wurst verzichtest und beispielsweise vegane Rezepte ausprobierst. Folgende Vorteile haben Experten der veganen bzw. vegetarischen Küche bestätigt:

  • Pflanzenpower ist körperlich spürbar: du fühlst dich fit und voller Energie.
  • Deine Verdauung tut sich mit Gemüse, Salat, Obst und Vollkornprodukten leichter als mit Fleisch und Co.
  • Die vegane Küche gelingt leicht und animiert zum Selberkochen.
  • Frisches Gemüse und Obst in Bioqualität oder aus dem eigenen Garten sind unbelastet von Pestiziden und fördern die Gesundheit.
  • Pflanzliche Lebensmittel sind in der Regel fett- und kalorienarm. Du kannst mehr davon essen, ohne zuzunehmen. Sie halten dich länger satt.

Fazit: Du tust deiner Gesundheit mit Sicherheit etwas Gutes, wenn du im Alltag mit regionalem Gemüse z. B. vom Bauernhof und Obst aus deinem Garten sättigende Mahlzeiten kochst. So verringerst du das Risiko, an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken. Eine ausgewogene pflanzenbasierte Kost hilft dir im Frühjahr sogar beim Abnehmen und lässt den Winterspeck dahinschmelzen. Deshalb der Rat: Einfach einmal eine neue Art der Ernährung in deinen wöchentlichen Speiseplan integrieren. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern schont auch dein Haushaltsbudget.

Tipp: Für die Lagerung von heimischem Obst und Gemüse gibt es unterschiedliche Methoden: Du kannst es, je nach Sorte, in reißfeste Vakuumbeutel luftdicht einschweißen und einfrieren. Zum Einkochen eignen sich Einmachgläser mit verschiedenem Fassungsvermögen, z. B. aus dem Leifheit Online-Shop. Kartoffeln und Karotten kannst du sogar in einem kühlen Keller überwintern. So musst du weniger häufig in den Supermarkt zum Einkaufen.

Veganes Kochen ist kein Hexenwerk

Vegane Rezepte zum Nachkochen gibt es viele. Meistens kannst du für sie ganz normale Zutaten aus dem Supermarkt verwenden und das Gemüse frisch aus deinem Garten ergänzen. Einfach und lecker sind zum Beispiel folgende Mahlzeiten, deren Rezepte du online oder in einschlägigen Kochbüchern findest:

  • Veganer Blumenkohlauflauf
  • Rote Linsen Eintopf mit Gemüse
  • Auberginen Paprika Pfanne mit Kichererbsen
  • Kartoffel Broccoli Curry
  • One Pot Pasta mit Champignons
  • Sellerie- oder Kohlrabi-Schnitzel mit Salat

Wenn du also bisher von veganer Ernährung nur fades Grünzeug erwartet hast, irrst du. Denn jene Rezepte schmecken nicht nur Veganern, sondern allen, die Spaß an grüner aromatischer Küche haben. Guten Appetit!