Familienfreizeit mit Schlittschuhen und Eisstöcken

Was im Straßenverkehr mühsam und mitunter gefährlich ist macht in der Freizeit einfach gute Laune: das Rutschen auf dem Eis ist ein herrliches Vergnügen für Junge und Junggebliebene. Während die einen gerne mit Schlittschuhen über die glatten Flächen flitzen, jagen andere ihre Eisstöcke möglichst nahe an die Daube.

Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken und die Eisdecke dick genug ist, laden zugefrorene Seen zum Eislaufen oder Stockschießen ein. Achte aus Sicherheitsgründen darauf, dass du nur freigegebene Gewässer wählst. In den Städten bieten Eishallen Gelegenheit zu Sport, Spiel und Spaß und mobile Eislaufplätze gehören spätestens zur Weihnachtszeit zum einen oder anderen Stadtbild.

Das mühelose Gleiten auf dem Eis ist eine Frage der Balance. Eislaufen schult das Gleichgewicht und fördert die Koordinationsfähigkeit. Ausdauer und Herz-Kreislauf-System profitieren davon ebenso wie die Muskulatur in Beinen, Hüften und Rumpf. Besonders positiv und schonend wirken sich die gleitenden Bewegungen auf Bandscheiben und Gelenke aus.

Vorsicht ist allerdings bei Stürzen und Zusammenstößen geboten. Deshalb gilt auch für Geübte, nicht gegen den Strom zu laufen oder gar quer über die Eisfläche zu schießen. Kontrolliertes Bremsen sollte ohnehin von Anfang an trainiert werden, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Was die Ausrüstung betrifft, geht es relativ entspannt zu. Handschuhe als Schutz sind Pflicht, gefütterte Hosen nicht verkehrt. Ansonsten empfiehlt sich die Zwiebelmethode, denn durch die Bewegung kann es einem selbst bei niedrigen Temperaturen ganz schön warm werden. Schlittschuhe gibt es in Eishallen und auf öffentlichen Eislaufplätzen in allen Größen zum Ausleihen.

Einen ganz anderen Reiz übt das vor allem im Alpenraum bekannte Eisstockschießen aus. Der beliebte Volkssport, der ursprünglich aus dem Skandinavischen stammt, wird heute sogar von Eventagenturen für Betriebs- und Familienfeiern angeboten. In Eishallen und auf Weihnachtsmärkten gibt es Bahnen, die auch nachts im Scheinwerferlicht bespielt werden können. In Mannschaftsgrößen zwischen vier und zwanzig Personen geht es darum, den Stock der eigenen Mannschaft in Bestlage, sprich möglichst nahe an die Daube – das würfel- oder ringförmige Zielobjekt – zu bringen. Eisstöcke gibt es aus Holz und Metall, die Ausführung variiert je nach der verfolgten Ernsthaftigkeit. Denn aus dem Brauchtum hat sich auch eine Präzisionssportart entwickelt, die eine Ähnlichkeit mit der olympischen Disziplin „Curling“ hat und auch im Sommer auf Asphalt, Beton oder Holzbahnen gespielt werden kann.

Weiterführende Links:

www.eislaufen-in-deutschland.de
www.citysports.de
www.kidsaway.de
www.eislaufen-in.de