Entschleunigen. Entgiften. Entschlacken

Fangen wir mit dem Säbelzahntiger, also in der Steinzeit an: Die Menschen damals waren permanent Gefahren ausgesetzt, immer auf der Flucht, also unter Stress. Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers, geraten wir in brenzlige Situationen, schüttet unser Körper Hormone wie Adrenalin, Dopamin und Cortisol aus.

Diese Hormone setzen Energiereserven frei, um uns auf eine Flucht oder einen Kampf vorzubereiten. Solche Zeiten sind zum Glück vorbei, aber der Stress, sei es im Job oder im Alltag, ist geblieben. Nur können wir die ausgeschütteten Stresshormone nicht mehr so schnell abbauen wie früher, da wir uns zu wenig körperlich bewegen. Resultat: Das Herz schlägt wie wild, der Blutdruck steigt, wir sind verspannt, bekommen Schlafstörungen und werden auf lange Sicht krank – körperlich und psychisch.


Entschleunigen – einfach mal abschalten
Wie werden wir den Stress und damit die krankmachenden Hormone wieder los? Das Stichwort heißt „Entschleunigung“, als Modewort „digital detox“, wobei so richtig neu und revolutionär sind beide nicht. Sich eine Auszeit, etwas Ruhe gönnen, mal abschalten, mental und auch die digitalen Nervensägen, das ist nicht wirklich neu. Uralte Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training propagieren Ruhe als Quelle neuer Lebenskraft. Und die traditionelle japanische Teezeremonie gilt auch bei uns als Symbol der Entspannung und Ruhe schlechthin. Aber „Entschleunigung“ meint mehr als nur Entspannung …
Tee – entgiftend und entschlackend.

Ein bekannter Spruch lautet „Abwarten und Tee trinken“, aber nicht nur das Getränk selbst, auch das Ritual der Zubereitung, der Duft beim Aufgießen und die Zeit des genussvollen Trinkens führen zu Entspannung – und zu wohltuender Entschleunigung. Die Autorin des wellspa-portals (siehe Weblinks unten) empfiehlt dazu einen Tee aus einer sehr speziellen Kräutermischung:

Birkenblätter – sehr entlastend für die Leber und somit entgiftend, entschlackend, reinigend.
Bohnenschalen – entkrampfend und entspannend.
Johanniskraut – beruhigend, entspannt und innerlich wärmend.
Lemongras – erfrischend als Vitalitätsspender.
Brennesselblätter – entschlackend und entgiftend.
Ginkgoblätter und Mistelkraut – die antioxidative Wirkung wirkt wie ein Jungbrunnen.

Entspannung und Entschleunigung – wie geht das?
Wir können mit ganz einfachen Mitteln beginnen und es kostet meist nicht viel – außer Zeit. Das Wichtigste ist, dass wir auf unseren Körper, unser Innerstes hören. Einige Tipps, die jeder Mensch problemlos umsetzen kann:

Stress abbauen. Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, Atemtherapie, aber auch Massagen und Wellness helfen Stress abzubauen.

Konditionstraining. Joggen, Radfahren, Schwimmen und andere Ausdauersportarten eignen sich optimal, um Spannungen und Stresshormone schnell wieder los zu werden.

Selbstschutz aufbauen. Nein-Sagen lernen, sich nicht immer von außen antreiben lassen, Nichtstun und einfach Faulsein – ohne schlechtes Gewissen, mal freie Stunden im Terminkalender lassen – auch im privaten.

Genuss lernen. Eine Auszeit nehmen und bewusst genießen: Entspannungsbäder, Sauna oder Spaziergänge – sich selbst belohnen schafft intensive Momente des Abschaltens und der Erholung.

Fazit: Wer sich Entschleunigung gönnt, genießt nicht nur Ruhe und Entspannung, sondern entschlackt und entgiftet seine Zellen, seine Organe und seinen ganzen Körper.

Weiterführende Links:

www.apotheken-umschau.de
www.brigitte.de
www.wellspa-portal.de