Ganz entspannt durch Advent und Feiertage

Besinnlich und ruhig sollten sie sein, die Wochen vor und die Tage um das Fest der Liebe. Für viele jedoch ist gerade diese Zeit geprägt von Hektik und Termindruck, Erwartungen und Enttäuschungen. Wir geben Ihnen Anregungen, wie Sie es schaffen, „die Schönste Zeit des Jahres“ mit Ruhe und innerem Frieden zu erleben.

Plätzchen backen, Geschenke kaufen, die Wohnung dekorieren, von einer Weihnachtsfeier zur nächsten hetzen, die Gans bestellen und die Verwandtschaft besuchen. So oder ähnlich läuft es in diesen Wochen in vielen Familien ab. Weihnachten ist ein gesellschaftliches Ereignis geworden, für das eine Menge getan werden muss. Obwohl es jeder weiß oder zumindest wissen sollte, dass es beim Weihnachtsgedanken um etwas ganz Anderes geht.

Aus christlicher Sicht wird die Geburt Jesu gefeiert. Doch auch abseits der religiösen Bedeutung bieten diese Tage eine wunderbare Gelegenheit, innerlich einzukehren und mit seinen Liebsten besonders schöne, glückliche und fröhliche Stunden zu verbringen.

Dieser Blick auf das Wesentliche ist oft verstellt von allzu hohen Erwartungen, die manchmal bitter enttäuscht werden. Nicht selten münden die intensiven Anstrengungen der Adventswochen in totaler Erschöpfung unter dem Weihnachtsbaum.

Schrauben Sie Ihre Erwartungen an die anderen, aber auch an sich selbst, auf ein gesundes Maß herunter. Sie müssen an Heilig Abend kein Fünf-Gänge-Menü auf Sterne-Niveau zubereiten und die Dekoration muss nicht dem Fototermin für ein Lifestyle-Magazin genügen. Das Wichtigste ist Ihre Stimmung, denn die überträgt sich auch auf Ihre Umgebung. Perfektionismus ist dabei nur ein Hemmschuh.

Gut geplant, entspannt gefeiert
Eine vernünftige, rechtzeitige und realistische Planung sorgt dafür, dass Sie Ihre Zeit und Ihren Geldbeutel vernünftig einteilen. Besorgen Sie beizeiten die nötigen Geschenke und lassen Sie auch hier das richtige Maß walten. Ein liebevoll ausgewähltes Präsent, bei dem man sich Gedanken gemacht hat, ist nach wie vor mehr wert, als ein hektisch am letzten Tag besorgtes teures Teil. Oder wie wäre es, zu vereinbaren, sich einmal nichts zu schenken und eventuell etwas zu spenden. Spüren Sie, wie der Druck von den Schultern weicht?

Wählen Sie Ihre Adventseinladungen und Weihnachtsfeiertermine sorgfältig aus. Was ist Ihnen wirklich wichtig? Niemand muss überall dabei sein. Nehmen Sie sich stattdessen auch mal Zeit für sich selbst und setzen sich mit einem guten Buch und einer Tasse Tee in einen gemütlichen Sessel. Wer sich Pausen gönnt, kommt auch mit eventuellen Turbulenzen besser klar.

Besprechen Sie Ihre Wünsche für die Weihnachtstage mit Ihren Lieben und verteilen Sie die Aufgaben. So kann sich jeder einbringen und fühlt sich für ein gelungenes Fest verantwortlich. Wenn sich alle berücksichtigt sehen, wird das Wir-Gefühl gestärkt und die Freude auf ein gemeinsames Miteinander kommt ganz von selbst. Dann erhalten wir das, was wir uns alle wünschen: Frohe Weihnachten!

Weiterführende Links:
http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/gesundheit/tipps-nerven-behalten-3301218.bild.html

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13767168/Wenn-Heiligabend-zur-Psycho-Hoelle-wird.html