So wird der Urlaub ganz entspannt

Raus aus dem Alltag, rein in die Ferien. Endlich nichts tun müssen, die Sonne genießen, den Hobbies frönen, Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Der Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr. Monatelange Sehnsucht und Vorfreude gehen diesen Wochen voraus. Dass die erträumte Erholung sich tatsächlich einstellt, ist allerdings nicht selbstverständlich. Was tun, damit der Urlaub unseren Erwartungen auch entspricht?

Bildungsreise oder Wellness-Trip?
Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Wer das ganze Jahr über einen hektischen Tagesrhythmus hat, mag zum Ausgleich einen ruhigen Strandurlaub mit Wellness-Programm dem Actionurlaub vorziehen. Umgekehrt sind Menschen in Routinejobs mitunter hocherfreut über möglichst viel Abwechslung. Wer ständig am Schreibtisch sitzt, muss eventuell mit Bewegung ein nötiges Gegengewicht suchen. Und die Mutter, die sich tagein tagaus um Kinder und Haushalt kümmert, braucht endlich Zeit für sich.
Um eine möglichst erholsame Zeit zu erleben, sollten die Ferien idealerweise in einem gewissen Kontrast zu Beruf und Alltagsleben stehen. Gemeinschaftliche Urlaube mit Familie oder Freunden erfordern allerdings gewisse Kompromisse. Sorgen Sie daher für einen harmonischen Wechsel zwischen gemeinsamen und individuellen Aktivitäten, damit jeder auf seine Kosten kommt und Missstimmungen vorgebeugt wird.

1, 2 oder 3?
Der ideale Erholungswert wird einem dreiwöchigen Urlaub nachgesagt. Die erste Woche gilt dem Loslassen von Stress und Alltag. In der zweiten Woche darf es mehr Abwechslung sein. Alle Aktivitäten, die dem inneren und äußeren Gleichgewicht gut tun, sind in dieser Regenerationsphase nun gefragt. Und in der dritten Woche schließlich kehrt endlich die ersehnte Entspannung ein und eine langsame Einstimmung in das Leben, das zuhause wartet. Wem nicht drei Wochen Urlaub vergönnt sind, dem sei geraten, seine vorhandene Zeit zumindest in diese drei Phasen einzuteilen, um einen ähnlichen Effekt zu simulieren.

Erholung in den Alltag retten
Allzu schnell hat uns das tägliche Einerlei oft wieder eingeholt. Lassen Sie es deshalb etwas langsamer angehen und fahren Sie nicht zu knapp zurück. Planen Sie nach Ihrer Rückkehr ein, zwei Tage Puffer ein, bevor es wieder zurück in den Job geht. Wenn Sie im Urlaub neue Gewohnheiten begonnen haben, bleiben Sie dran und machen etwa mit dem Sportprogramm konsequent weiter. Planen Sie schöne Ereignisse in regelmäßigen Abständen, auf die Sie sich freuen: kleine Rettungsanker im Alltag, die für ein bisschen Urlaubsfeeling sorgen.


Weiterführende Links:

http://www.hilfreich.de/erholung-urlaub-sollte-im-kontrast-zum-beruf-stehen_461

http://www.fr-online.de/reise,1472792,8687150.html

http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/regeneration-nur-ein-laengerer-urlaub-bringt-erholung_aid_479626.html