Cool, frisch und superlecker

Ob in Waffeln, Tüten, Bechern oder am Stiel – Eis ist der Inbegriff von Sommer, die ideale Erfrischung bei heißen Temperaturen und das perfekte Dessert. Besonders gut schmeckt es selbst gemacht aus frischen Zutaten und ganz ohne Zusätze.

Rund acht Liter Eis im Durchschnitt verputzt jeder Deutsche im Jahr. Und das am liebsten in den Sorten Vanille, Schoko und Erdbeere, obwohl sich die Eisdielen an kreativen Kreationen gegenseitig überbieten. Nahezu jede Geschmacksrichtung kann in den zarten und unwiderstehlichen Schmelz verwandelt werden, ganz nach Gusto. Wer genau wissen möchte, was in seinem Eis enthalten ist, macht es am besten selbst. So kann man sicher sein, keine Farb- und Konservierungsstoffe oder künstliche Geschmacksverstärker mit in die Waffel gepackt zu bekommen und kann Zucker- und Fettgehalt selbst bestimmen.

Von Sorbet über Fruchteis, Granité, Cremeeis bis zum Parfait – die Zubereitung ist im Grunde absolut einfach. Man braucht nicht mehr als eine große Rührschüssel (am besten aus Metall), ein Gefrierfach und natürlich gute Zutaten. Die Verwendung einer Eismaschine ist nicht zwingend nötig, es geht auch ohne.

Egal welche Art von Eis gewünscht wird – die Basiszutaten sind immer Wasser, Milch oder Sahne sowie Früchte, Zucker und Aromen als Geschmacksgrundlagen. Alkohol eignet sich nur in kleinen Mengen, denn Eis mit „Geist“ braucht länger, um zu gefrieren und schmilzt schneller. Cremiger und gehaltvoller wird das Eis durch die Zugabe von Eigelb, das als Emulgator und Bindemittel dient. Die eifreie Alternative dazu ist Johannisbrotkernmehl, das in Bioläden oder Reformhäusern erhältlich ist.

Die Eismasse wird nach Rezept zubereitet und dann geht es direkt in der Schüssel ab in den Tiefkühler. Sobald die ersten Zentimeter durchgefroren sind (das dauert je nach Kühlleistung ca. 30 bis 90 min) muss die Masse kurz und kräftig durchgerührt werden, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erhalten. Dieser Vorgang muss etwa zwei- bis dreimal wiederholt werden, dann sind die Eiskristalle gut verteilt. Wenn die Masse etwa Softeis-Charakter hat, kann sie in eine Gefrierbox umgefüllt oder direkt gegessen werden. Klingt einfach, ist es auch. Noch bequemer wird es mit einer Eismaschine, die das Rühren und Kühlen übernimmt, allerdings auch Platz benötigt. Ganz ohne Rühren kommen übrigens Parfaits und Eistorten aus.

Ein Tipp, wenn es mal richtig schnell gehen soll: Aus tiefgefrorenen Früchten, Puderzucker, etwas Vanille und einem Becher Schmand lässt sich mit einem Pürierstab oder Standmixer leckeres Eis im Handumdrehen zubereiten.

Eis-Rezepte gibt es in bunter Vielfalt im Internet (siehe unser Linktipp) oder natürlich auch im Buchhandel. Tipps und wertvolle Hinweise für die Eisherstellung verraten wir hier:

  • Frische Zutaten
    Besonders bei Eiern achten Sie bitte auf absolute Frische und gute Qualität
  • Reife und aromatische Früchte
    Obst sollte möglichst unversehrt und im optimalen Reifegrad sein. Bei Bananen ist das etwa, wenn die Schale schon braun wird.
  • Qualität von Milch und Sahne
    Fett ist ein Geschmacksträger, deshalb schmeckt Eis aus vollfetten Produkten meistens besser.
  • Zucker – Ein wichtiger Faktor für die Konsistenz der fertigen Eiscreme. Am besten funktioniert Puderzucker oder aber Zuckersirup. Wichtig: Je mehr Sie am Zucker sparen umso fester wird das Eis.
  • Haltbarkeit – Da selbstgemachtes Eis ohne Konservierungsstoffe auskommt, sollte es innerhalb weniger Tage aufgegessen werden.

Weiterführende Links:
www.chefkoch.de
www.eis-machen.de
www.kuechengoetter.de