Lebensmittel richtig lagern

Durch die richtige Lagerung lassen sich Lebensmittel länger haltbar machen, das wußten schon die Generationen vor uns. Der Vorteil einer sorgfältigen Aufbewahrung ist es, dass dir Lebensmittel, Kräuter und Gewürze, aber auch vorgekochte Speisen zeit- und saisonunabhängig zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hälst du sie somit lange frisch und schützt sie vor Verderb.

Warum und weshalb Lebensmittel, gekochte Speisen oder rohe Zutaten verderben, sind vielfältig. Manche werden schlecht, weil sie zu warm, zu feucht oder zu kalt stehen. Dein Brot kann austrocknen oder schimmeln, dein Salat wird welk. Fette können ranzig werden. Auch Schädlingsbefall durch Motten, Mäuse oder Käfer können Schmutz auf Lebensmittel übertragen und sie ungenießbar machen. In jedem Fall verdirbt dein Essen bzw. deine Nahrungsmittel, wenn sie frei zugänglich für Mikroorganismen oder Schadstoffe sind, dann nämlich bilden sich Bakterien, Schimmelsporen und schädliche Hefen. Diese lassen deine Speisen gären, verfaulen oder schimmeln. Einige Mikroorganismen sind hochgiftig und schädigen deine Gesundheit, auch wenn du offensichtlich noch keine Spuren erkennen kannst. Deshalb gilt für alle Speisen und Zutaten in der Küche: durch das richtige Lagern deiner Lebensmitel verhinderst verhinderst, du dass gutes Essen im Müll landet.

Was du wie lagern musst, hängt allerdings vom Nahrungsmittel ab. Es gibt drei Möglichkeiten, diese aufzubewahren:

  • Im Kühlschrank – leicht verderbliche Lebensmittel
  • Im Gefrierschrank – Speisen, Obst und Gemüse, die länger aufbewahrt werden
  • Im Vorratsschrank oder in der Speisekammer - Lebensmittel, die lange haltbar sind

Was gehört in den Kühlschrank?

Der Kühlschrank ist ein perfekter Ort, frische Speisen und Lebensmittel aufzubewahren. Die Temperaturen liegen darin meist um die 8 Grad. Beim Einräumen deiner Einkäufe solltest du folgende Empfehlungen beherzigen:

  • Milch, Joghurt und andere Milchprodukte gehören in die mittleren Ablagen.
  • Käse, Butter und Eier können auf der obersten Ablage liegen.
  • Speisereste und zubereitete Mahlzeiten stehen ebenfalls oben.
  • Fleisch, Fisch und Wurst kommen ganz nach unten auf die Glasplatte – dort ist es im Kühlschrank am kältesten.
  • Gemüse und Obst kommen nicht immer in den Kühlschrank. Manche Sorten bewahrst du besser außerhalb auf.

Tipp:

Achte im Supermarkt oder in der Metzgerei darauf, möglichst frische Ware zu kaufen. Am besten ist es, du transportierst Fleisch und Wurst in einer mitgebrachten Kühltasche. Wenn du zu Hause ankommst, sollten deine Einkäufe möglichst rasch portioniert bzw. gekühlt werden.

Am besten vakuumierst du sie mit unseren leistungsstarken Vakuumier-Geräten - so bleiben sie drei bis fünfmal länger frisch und haltbar. Dazu ist es wichtig, sie z.B. in robuste Folienbeutel oder Behälter zu packen. Deren stabile Schweißnähte schützen z.B. Fleisch vor dem Austrocknen und verhindern Aromaverluste, vor allem dann, wenn du sie in deiner Küche zusätzlich vakuumierst.

Welche Lebensmittel und Zutaten kannst du einfrieren?

Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch lassen sich auch ganz leicht einfrieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob du einen Gefrierschrank mit Schubladen oder eine großräumige Gefriertruhe bevorzugst. Die Temperatur liegt dort bei circa minus 17 bis 20 Grad. Eingefroren sind deine Lebensmittel sehr lange haltbar. Obst und Gemüse zum Beispiel kannst du in der Regel über ein Jahr einfroren lassen. Rindfleisch und Geflügel sind nach 9 bis 12 Monaten noch genießbar. Die Haltbarkeit von Fisch und fettreichem Fleisch dagegen ist im gefrorenen Zustand auf 6 bis 9 Monate beschränkt.

Folgende Früchte bzw. Produkte sind für den Gefrierschrank ungeeignet:

  • Eier, sie lassen sich nicht einfrieren.
  • Gemüse wie Zwiebeln, rohe Kartoffeln, Rettich und Radieschen, Gurken, Salat, Tomaten gehören nicht ins Gefrierfach. Auch Äpfel, Birnen, Weintrauben sowie Wassermelonen sind ungeeignet. Der Grund: diese Früchte und Gemüsearten enthalten zu viel Wasser und werden beim Auftauen matschig.
  • Milchprodukte sind ebenfalls nicht für das Einfrieren geeignet. Sie flocken beim Auftauen aus.

Tipp:
Bevor du z.B. Obst und Gemüse einfrierst, musst du es sorgfältig putzen, säubern und zerteilen bzw. schälen. Manche Gemüsesorten müssen vorab auch blanchiert werden, um Vitamine und Farbe zu erhalten. Größere Mengen an Gemüsen und Kräutern aus deinem Garten solltest du in praktische Vakuumierbeutel oder Dosen abfüllen, die zum Einfrieren geeignet sind. Um deine Speisen und Lebensmittel vor dem Gefrierbrand zu schützen, müssen sie luftdicht verpackt sein. Ein leistungsstarkes Vakuumiergerät hilft dir beim Vakuumieren in der Küche. Etikettiere am besten Beutel und Boxen und schreibe gut sichtbar Datum und Inhalt darauf. So weißt du, in welcher Reihenfolge du deine vakuumierten Lebensmittel verbrauchen solltest!

Und was kann in den Vorratsschrank oder in die Speisekammer?

Kühle Speisekammern waren früher die perfekten Orte für lange haltbare Lebensmittel bei Zimmertemperatur. In kühlen Kellern dagegen fühlten sich Äpfel, Karotten und Kartoffeln monatelang wohl. Auch Eingemachtes in Gläsern und selbstgepresster Saft hielten dort lange frisch. Was zu Zeiten unserer Urgroßeltern die Speisekammer oder der Naturkeller war, ist in heutigen Wohnungen und Häusern oft auf einen Vorratsschrank reduziert. Darin müssen Lebensmittel oft direkt in der Küche aushalten. Das klappt sehr gut, wenn die Schränke gut belüftet und trocken sind. Folgende Nahrungsmittel kannst du darin aufbewahren:

  • Mehl, Zucker, Salz und Gewürze
  • Nudeln, Reis, Semmelbrösel
  • Backzutaten und Kaffee
  • Cornflakes und Müsli
  • Lebensmittel in Dosen

Tipp:

Wenn du einen Keller hast, kannst du auch dort eingemachtes Gemüse oder Obst aufbewahren. Für die Lagerung von Kartoffeln, frischen Früchten und Gemüse darf dein Keller jedoch nicht zu warm sein. Gegebenenfalls solltest du diese Lebensmittel lieber im Kühlschrank aufbewahren. Wenn du keinen Keller besitzt, dann können Getränke, z.B. Säfte, ebenfalls im Vorratsschrank lagern. Kontrolliere in jedem Fall immer sorgfältig das Haltbarkeitsdatum deiner Lebensmittel und stelle die neuen Vorräte am besten nach hinten. So werden die älteren Lebensmittel vor Ablauf aufgebraucht. Aber Achtung: Wenn Konserven einen gewölbten Boden bzw. Deckel zeigen, ist ihr Inhalt nicht mehr genießbar. Auch den Inhalt von Einmachgläsern, die nicht mehr luftdicht verschlossen sind, musst du wegwerfen. Keime und andere Mikroorganismen wie Schimmel würden dich krank machen!