Bettwäsche waschen: so einfach geht's!
Du kennst wahrscheinlich das tolle Gefühl eines frisch bezogenen Bettes, oder? Damit deine Bettwäsche lange kuschelig bleibt und angenehm duftet, solltest du sie richtig pflegen. Hier erfährst du, wie du Bettwäsche richtig wäschst und was du dabei beachten solltest. Außerdem geben wir dir einige Tipps zum Thema Nachhaltig Wäsche waschen und trocknen.
Wie wasche ich Bettwäsche richtig?
Bettwäsche sollte regelmäßig gewaschen werden, weil sich darin Schweiß, Hautschüppchen und Staub sammeln. Für die richtige Pflege gilt:
- Bettwäsche am besten alle zwei bis drei Wochen waschen, bei starkem Schwitzen, Allergien oder im Sommer auch häufiger
- Bettwäsche idealerweise separat, auf links gedreht und mit geschlossenen Knöpfen oder Reißverschlüssen waschen
- Temperatur: Für viele Materialien reichen 40 °C im Schonwaschgang aus, für weiße Baumwollbettwäsche oder wenn Hygiene besonders wichtig ist, sind 60 °C sinnvoll
- Waschmittel: Vollwaschmittel eignet sich für weiße Bettwäsche, Colorwaschmittel für bunte und dunkle Bettwäsche, Feinwaschmittel für empfindliche Materialien wie Seide oder Satin
- Waschprogramm immer am Pflegeetikett ausrichten
- Füllmenge: Die Waschmaschine nicht überladen, damit die Bettwäsche gründlich sauber wird
- Trocknen: Bettwäsche nach dem Waschen direkt aus der Maschine nehmen und zum Trocknen aufhängen oder in den Trockner geben, wenn das Pflegeetikett es erlaubt
Sichere dir so einen erholsamen Schlaf und erleichtere dir den Trockenvorgang mit den praktischen Artikeln von Leifheit.
Welches Waschmittel kann ich für Bettwäsche verwenden?
Entscheidend sind bei der Wahl des Waschmittels die Farbe und das Material deiner Bettwäsche.
- Bunte und dunkle Bettwäsche: Am besten verwendest du hier ein Colorwaschmittel. Dieses enthält nämlich keine Bleichstoffe und greift die Farbintensität deiner Bettwäsche nicht an. Du kannst es ohne Bedenken bei Bettwäsche aus Baumwolle, Biber, Jersey oder Frottee nutzen.
- Weiße Bettwäsche: Hierfür eignet sich ein Vollwaschmittel in Pulverform besonders gut. Durch die enthaltenen Bleichmittel bleibt deine Bettwäsche strahlend weiß.
- Empfindliche Bettwäsche: Bei Bettwäsche aus Seide, Satin, Leinen, Wolle oder Mikrofaser, solltest du zu einem besonders schonenden Feinwaschmittel greifen. In diesen sind weder Bleichmittel noch Enzyme enthalten, die deine Bettwäsche angreifen können. Verzichte bei diesen Stoffen unbedingt auf Weichspüler!
Die Wahl zwischen Waschpulver und flüssigem Waschmittel ist dir überlassen, wobei Waschpulver meist als umweltschonender gilt. Für die richtige Dosierung orientierst du dich an den Angaben auf der Verpackung, abhängig von Beladung und Wasserhärte.
Was tun bei Flecken auf der Bettwäsche?
Flecken auf Bettwäsche lassen sich meist gut entfernen, wenn du sie vor dem Waschen vorbehandelst und je nach Fleckenart richtig reagierst. Wichtig ist, Flecken möglichst schnell zu behandeln und die passende Methode zu wählen:
- Allgemein: Flecken vor dem Waschen mit Gallseife, Fleckenentferner oder etwas Waschmittel vorbehandeln und kurz einwirken lassen
- Blut: Sofort mit kaltem Wasser ausspülen, da heißes Wasser den Fleck fixieren kann
- Schweißflecken: In einer Mischung aus Wasser und Essig oder mit Backpulver einweichen
- Fettflecken: Mit Gallseife behandeln und etwa 30 Minuten einwirken lassen
- Kaffee- und Teeflecken: Mit kaltem Wasser ausspülen und anschließend mit Waschmittel behandeln
- Hartnäckige Flecken: Optional mit Zitronensaft oder Natron vorbehandeln
Wasche die Bettwäsche anschließend möglichst bei 60 Grad, sofern das Material es zulässt, um Flecken und Keime zuverlässig zu entfernen. Prüfe vor dem Trocknen, ob der Fleck vollständig verschwunden ist, da Hitze verbleibende Flecken fixieren kann.
Welches Waschmaschinenprogramm ist für Bettwäsche geeignet?
Wie bei der Wahl des Waschmittels ist auch für das Waschmaschinenprogramm das Material der Bettwäsche entscheidend. Orientiere dich am besten an folgenden Angaben:
- Koch- oder Buntwäscheprogramm: Dieses Programm kannst du für Bettwäsche und Bettbezüge aus Baumwolle, Biber und Frottee auswählen. Durch die hohe Temperatur werden hartnäckige Keime bekämpft und Flecken entfernt.
- Schonwaschgang: Der Schonwaschgang ist für Bettwäsche aus Leinen, Jersey und Mikrofaser geeignet. Hier sind die Temperatur und die Schleuderdrehzahl geringer, sodass die Wäsche weniger strapaziert wird.
- Feinwaschgang: Empfindliche Stoffe wie Seide und Satin werden hier besonders schonend behandelt. Alternativ kannst du für Seidenbettwäsche auch einen Woll- oder Handwäscheprogramm auswählen.
- Woll- oder Handwäscheprogramm: Um deine Bettwäsche aus Wolle nicht zu beschädigen, solltest du sie unbedingt mit einem dieser beiden Programme waschen.
Anweisungen auf dem Etikett beachten
Wenn du dir nicht sicher bist, aus welchem Stoff deine Bettwäsche besteht, schaue dir das Etikett an. Darauf sind alle Informationen zum Material und zum geeigneten Waschvorgang aufgelistet. Einen Vorwaschgang kannst du in jedem Fall überspringen. Du kannst dich darauf verlassen, dass deine Bettwäsche auch ohne sauber wird - und die Umwelt freut sich darüber umso mehr.
Bei wie viel Grad sollte man Bettwäsche waschen?
Grundsätzlich wird Bettwäsche auch bei 40 Grad sauber, allerdings werden nicht immer alle Milben und Keime entfernt. Ob 40 oder 60 Grad die bessere Wahl sind, hängt vor allem vom Material, von der Farbe und vom gewünschten Hygieneniveau ab. Wenn dir Hygiene besonders wichtig ist oder du unter Allergien leidest, solltest du Bettwäsche aus robusten Materialien möglichst bei 60 Grad waschen. Empfindliche Stoffe wie Seide oder Satin benötigen dagegen deutlich niedrigere Temperaturen.
- Dunkle und bunte Bettwäsche: Hier solltest du darauf achten, dass die Farben nicht verblassen. Bei vielen Materialien reichen 40 Grad aus, um die Bettwäsche schonend zu reinigen und die Farben zu schützen.
- Helle und weiße Bettwäsche: Besteht sie aus einem robusten Material wie Baumwolle, Biber oder Frottee, kannst du sie in der Regel bei 60 Grad waschen. Bei pflegeleichter weißer Bettwäsche sind je nach Pflegeetikett auch höhere Temperaturen möglich.
- Empfindliche Bettwäsche: Bettwäsche aus Wolle, Satin oder Seide solltest du bei höchstens 30 Grad waschen. Höhere Temperaturen können das Material angreifen und die Fasern beschädigen.
- Reichen 40 Grad aus oder müssen es 60 Grad sein? Wenn du deine Bettwäsche regelmäßig wäschst und keine Allergien hast, reichen 40 Grad oft aus. Ist dir Hygiene besonders wichtig oder leidest du an einer Hausstauballergie, so sind 60 Grad bei robuster Bettwäsche meist die bessere Wahl.
Wie lassen sich Milben in der Bettwäsche reduzieren?
Vor allem bei Hausstauballergien ist die Wahl der richtigen Waschtemperatur wichtig. Bettwäsche aus pflegeleichten Materialien solltest du dann möglichst bei 60 Grad waschen. Zusätzlich hilft es, das Bett nach dem Aufstehen gründlich zu lüften. Schlage die Bettdecke zurück und öffne das Fenster für ungefähr 10 Minuten. So vermeidest du, dass es sich Milben und andere Keime in der warmen und feuchten Umgebung gemütlich machen. Wasche außerdem regelmäßig Kuscheltiere und verwende für deine Matratze einen Matratzenschoner. Diesen kannst du zusammen mit deiner Bettwäsche waschen.
Wie oft sollten Allergiker ihre Bettwäsche waschen?
Wir empfehlen dir, deine Bettwäsche, Bezüge und Bettlaken alle zwei bis drei Wochen zu waschen. Unter gewissen Umständen solltest du sie allerdings wöchentlich reinigen. Dies gilt, wenn du Raucher oder Allergiker bist, wenn du Haustiere hast und wenn du nachts viel schwitzt. Außerdem solltest du, wenn du krank warst, immer deine Bettwäsche wechseln.
Sollte ich neue Bettwäsche vor dem ersten Gebrauch waschen?
Wenn du neue Bettwäsche kaufst, empfiehlt es sich ebenfalls, sie gründlich zu waschen, bevor du dein Bett damit beziehst. Diese riecht oft unangenehm und eventuell haben sich darin bereits einige Keime gesammelt.
Wie trockne ich Bettwäsche?
Wenn du deine Bettwäsche gewaschen hast, solltest du sie am besten so schnell wie möglich aus der Maschine entnehmen. So verhinderst du, dass sich Falten und unangenehme Gerüche bilden.
Um deine Bettwäsche zu trocknen, kannst du sie natürlich in den Trockner geben. Beachte dabei die Angaben auf dem Pflegeetikett. Wenn du dein Bett am selben Tag neu beziehen möchtest, ist ein Trockner sehr praktisch. Allerdings verbraucht dieser enorm viel Energie und ist für empfindliche Materialien wie Seide oder Satin nicht geeignet. Die perfekte Alternative ist hier, deine Bettwäsche ganz einfach an der Luft trocknen zu lassen. Im Sommer funktioniert das am besten draußen. Mit dem Wäscheständer Pegasus 180 Solid Maxx von Leifheit hast du für deine Bettwäsche eine Trockenlänge von 18 Metern und einer Flügelhöhe von 1,28 Metern. So kannst du sie bequem aufhängen und tust dabei sogar etwas Gutes für die Umwelt. Versuche, besonders bunte Wäsche nicht in der prallenden Sonne zu trocknen, um die Farben zu schonen. Wenn du deine Bettwäsche vor dem Aufhängen nicht zu oft faltest, ist der Trocknungsprozess schneller.
Natürlich kannst du auch im Winter deine Bettwäsche in deiner Wohnung an einem Wäscheständer an der Luft trocknen lassen. Besonders der Turmwäscheständer Comfort Tower 420 Black von Leifheit ist perfekt dafür geeignet. Seine Höhe von 1,45 Metern ermöglicht es dir, deine Bettwäsche in ihrer vollen Länge aufzuhängen und sie so knitterfrei zu halten. Außerdem sparst du durch die geringe Standfläche viel Platz in deiner Wohnung und im schwarzen Design ist der Wäscheständer sogar ein echter Hingucker.
Tipp: Wenn du deine Wäsche drinnen trocknen lassen möchtest, solltest du regelmäßig lüften. So kann die Feuchtigkeit besonders aus Materialien mit einer hohen Saugfähigkeit schnell entweichen, sammelt sich nicht im Raum und du sorgst für eine bessere Luftqualität.
Wie bügle ich Bettwäsche?
Um deiner Bettwäsche den letzten Schliff zu verpassen, kannst du sie nach dem Trocknen noch bügeln. Dafür benötigst du ein besonders stabiles Bügelbrett. Mit dem Bügelbrett Classic M Black von Leifheit bist du bestens versorgt und hast gleichzeitig einen stilvollen Blickfang in deiner Wohnung.
Häufige Fragen zum Bettwäsche waschen?
Wie wasche ich helle Bettwäsche richtig?
Helle Bettwäsche wäschst du am besten bei 60 °C, um Keime zuverlässig zu reduzieren und Grauschleier zu vermeiden. Wichtig sind dabei auch das richtige Waschmittel und ein paar Vorbereitungen, damit die Wäsche ihr strahlendes Weiß behält.
Darauf kommt es bei heller Bettwäsche an:
- Wirf vor dem Waschen einen Blick auf das Pflegeetikett und schließe Reißverschlüsse sowie Knöpfe
- Wasche helle Bettwäsche am besten getrennt von dunklen oder bunten Textilien, damit es nicht zu Verfärbungen kommt
- Für weiße und sehr helle Bettwäsche eignet sich ein Vollwaschmittel in Pulverform besonders gut, da es bleichende Bestandteile enthält
- Lasse helle Bettwäsche nach Möglichkeit an der Luft trocknen Im Alltag reicht es meist, Bettwäsche alle zwei bis drei Wochen zu waschen, bei starkem Schwitzen auch häufiger
Wie wasche ich dunkle Bettwäsche richtig?
Dunkle Bettwäsche solltest du möglichst schonend waschen, damit die Farben lange schön bleiben. Vor allem mechanische Belastung durch zu volle Trommeln oder häufiges Schleudern mit hoher Drehzahl lässt Farben mit der Zeit matter wirken.
Darauf kommt es bei dunkler Bettwäsche an:
- Beachte zuerst das Pflegeetikett und schließe Reißverschlüsse oder Knöpfe
- Wasche dunkle Bettwäsche möglichst getrennt von heller Wäsche, um Verfärbungen zu vermeiden - Ein Colorwaschmittel ohne Bleichmittel ist hier die beste Wahl
- Wenn du die Bettwäsche auf links drehst, bleiben Farben meist länger intensiv
- Trockne dunkle Bettwäsche nicht in direkter Sonne, damit sie nicht ausbleicht
Muss ich Bettwäsche auf links waschen?
Ja, es ist sinnvoll, Bettwäsche auf links zu waschen. So wird die Außenseite geschont und die Innenseite, auf der sich Schweiß und Hautschüppchen sammeln, gründlich gereinigt.
Das spricht dafür:
- Farben und Muster bleiben oft länger schön
- Die Außenseite des Stoffes wird beim Waschen weniger beansprucht
- Die Innenseite lässt sich besonders gründlich reinigen
- Geschlossene Reißverschlüsse und Knöpfe helfen zusätzlich, die Wäsche zu schonen
- Insgesamt kann das die Lebensdauer deiner Bettwäsche verlängern
Wie wasche ich Seidenbettwäsche richtig?
Seidenbettwäsche braucht besonders viel Schonung, damit sie glatt, weich und formstabil bleibt. Am besten wäschst du sie bei maximal 30 °C im Schonwaschgang oder per Handwäsche. Wichtig sind ein mildes Waschmittel und eine möglichst sanfte Pflege.
Darauf solltest du bei Seidenbettwäsche achten:
- Drehe die Bettwäsche vor dem Waschen auf links und schließe Reißverschlüsse oder Knöpfe
- Verwende am besten ein spezielles Seidenwaschmittel oder ein mildes Feinwaschmittel
- Wähle den Schonwaschgang, Handwäsche oder ein anderes sehr sanftes Programm
- Verzichte auf Weichspüler, damit die feinen Fasern geschont werden
- Trockne Seide an der Luft und nicht im Trockner oder in direkter Sonne