Wäsche aufhängen: So machst du es richtig

Wäsche waschen und zum Trocknen aufhängen – das fällt in jedem Haushalt regelmäßig an. Je nachdem, wie viele Personen zusammenleben, fallen die Wäscheberge kleiner oder größer aus. Vor allem in Familien mit Kindern läuft die Waschmaschine meist mehrmals in der Woche. Denn wenn die Kleinen draußen spielen und toben, wird die Kleidung schnell schmutzig. Damit sich dann die Wäsche nicht stapelt und muss diese regelmäßig gewaschen und im Anschluss getrocknet werden – und das am besten möglichst schnell. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wäscheständer, Wäschespinne, Wandtrockner und Co. Doch welche Option ist die Richtige? Wie hängst du die Wäsche am besten auf, damit diese möglichst schnell wieder trocken ist? Und wo? Fragen über Fragen. Doch wir haben die passenden Tipps rund um das Aufhängen für dich parat:

Wäscheständer, Wäschespinne oder Wandtrockner?

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, die Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Welche der Optionen die richtige Wahl ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie groß ist der Haushalt? Wie viel Platz ist vorhanden? Gibt es einen Garten? Wer zum Beispiel in einer kleinen Einzimmerwohnung wohnt, hat vermutlich keinen Platz für einen großen Standtrockner. Wer hingegen die Wäsche einer vierköpfigen Familie aufhängen muss, dem reicht ein kleiner Wandtrockner nicht aus. Für wen sich welche Möglichkeit anbietet und welche Vor- bzw. Nachteile die einzelnen Lösungen haben, das verraten wir dir gerne:

Der Wäscheständer – ein echter Allrounder

Der Klassiker unter den Möglichkeiten, die Wäsche aufzuhängen, ist wohl ein Standtrockner mit zwei Flügeln. Modelle wie der Wäscheständer Pegasus 180 Solid Plus oder der Wäscheständer Pegasus 180 Solid lassen sich platzsparend zusammenklappen und bieten aufgestellt mit ihren 18 m Leinenlänge Platz für etwa zwei Waschmaschinenladungen – ideal auch für größere Haushalte. Standtrockner bieten jedoch nicht nur den Vorteil, dass sie zusammengeklappt schnell hinter dem Schrank, unter dem Bett oder in der Ecke hinter der Tür verschwinden, sondern sie lassen sich auch flexibel überall aufstellen. So kannst du zum Beispiel im Sommer, wenn die Sonne scheint, deine Wäsche auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten aufhängen. Beginnt es zu regnen, brauchst du die Wäsche nicht abhängen, sondern kannst den Ständer im Nu nach drinnen holen. Im Winter hast du die Möglichkeit, deine Kleidung auf dem Wäscheständer im Keller, Badezimmer oder Wohnzimmer aufzuhängen – wo auch immer gerade Platz dafür ist. Selbst für kleine Singlehaushalte gibt es besonders platzsparende Modelle wie den Wäscheständer Pegasus 150 Slim, der besonders schmal ist. An diesem kannst du deine Wäsche problemlos in der Wohnung aufhängen. Neben diesen Vorteilen hat ein Standtrockner natürlich auch Nachteile: Für große Familien, bei denen viel Wäsche anfällt, ist ein Ständer in der Regel nicht ausreichend. Dann muss oft ein zweiter oder sogar dritter her – und das nimmt Platz in Anspruch. Zudem musst du den Wäscheständer irgendwo verstauen, wenn du ihn gerade nicht benötigst. Denn er ist nicht gerade dekorativ.

Die Wäschespinne – viele Wäschestücke auf einmal trocknen

Hast du eine große Familie? Oder hast du einen festen Tag in der Woche, an dem du deine gesamte Wäsche erledigst? Dann brauchst du eine Lösung, die möglichst viel Platz für Bettwäsche, Kleidung, Handtücher und Co. bietet. In diesem Fall ist zum Wäsche-Aufhängen ein Wäscheständer allein in der Regel nicht ausreichend. Dann kann eine Wäschespinne eine sinnvolle Alternative sein. Denn diese bietet viel Trockenlänge – ideal für alle, die viel Wäsche auf einmal trocknen möchten. Aufgestellt werden die meisten Wäschespinnen im Garten über ein Loch im Boden. So haben sie ihren festen Platz und brauchen nicht erst im Gegensatz zu Wäscheständern nicht erst aus dem Abstellraum geholt und aufgebaut werden. Im Gegenteil – du brauchst einfach die Wäschespinne öffnen – und schon kannst du die Wäsche aufhängen. In der Regel finden bis zu fünf Waschmaschinenladungen an einem Wäscheschirm Platz. Ein Nachteil dieser Option ist jedoch, dass du die Wäsche nur bei gutem Wetter im Freien trocknen kannst. Entscheidest du dich jedoch für ein Modell wie die Wäschespinne LinoProtect 400, kannst du Hemden, Hosen, Shirts und Co. auch bei Regen draußen aufhängen. Denn diese hat ein Dach, dass deine Wäsche vor Regenschauern schützt. Ein weiterer Nachteil von Wäschespinnen ist, dass diese nur für diejenigen zum Wäsche-Aufhängen infrage kommen, die einen Garten haben. Doch auch das stimmt nicht ganz. Denn es gibt auch Modelle wie die Standwäschespinne LinoPop-Up 140, die nicht fest im Boden verankert werden muss. Vielmehr kannst du diese – ähnlich wie einen Wäscheständer – flexibel überall aufstellen. Zum Beispiel auf dem Balkon oder der Terrasse.

Die Wäscheleine – eine flexible Lösung

Du hast einen Kellerraum, in dem du deine Wäsche trocknest? Oder hast du im Garten viele Bäume? Dann bietet es sich an, eine Leine anzubringen, um dort die Wäsche aufzuhängen. Diese kannst du flexibel überall anbinden – zum Beispiel um einen Pfosten herum, am Baumstamm oder an einer Öse in der Wand. Die Wäscheleine nimmt nur wenig Platz in Anspruch und lässt sich im Nu wieder entfernen. Vor allem im Urlaub ist diese Möglichkeit besonders gut geeignet, um Strandtücher, Badehosen oder Bikinis zu trocknen. Denn die Leine passt in jeden Koffer und lässt sich flexibel befestigen.

Der Wandtrockner – Wäsche aufhängen an der platzsparenden Alternative

Du bist auf der Suche nach einer platzsparenden Alternative, die dir dennoch möglichst viel Trockenraum bietet? Viele Wandtrockner punkten mit viel Leinenlänge auf geringem Raum. Modelle zum Ausziehen wie der Wandwäschetrockner Rollfix 210 Longline lassen sich prima an der Wand im Badezimmer oder auf dem Balkon anbringen. Möchtest du deine Wäsche aufhängen, brauchst du die Leinen nur ausziehen. Sind Socken, Blusen, Pullover und Co. wieder trocken, werden die Leinen wieder in das Gehäuse eingezogen. So nimmt der Wandwäschetrockner nur wenig Platz weg und ist kaum sichtbar. Von Nachteil ist jedoch, dass ein solches Modell fest montiert werden muss. Um Bohren kommst du also nicht herum. Einmal aufhängt, ist der Wandtrockner fixiert. Du kannst ihn also nicht flexibel dort aufbauen, wo es für dich gerade am besten passt.

Wie hängst du die Wäsche richtig auf?

Damit deine Kleidung, Bettwäsche und Co. im Handumdrehen wieder trocken sind, ist es wichtig, dass du deine Wäsche richtig aufhängst. Denn je nachdem, wie clever du diese aufhängst, kann diese schneller trocknen. Zudem sparst du dir mit der passenden Technik stundenlanges bügeln. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du Kleidung, Bettwäsche und Handtücher am besten aufhängst und worauf du achten solltest:

  1. Finde den richtigen Platz zum Aufhängen:
    Damit deine Wäsche im Nu wieder trocken ist, musst du den passenden Platz finden, an dem du sie aufhängst. Hast du die Möglichkeit, hänge sie am besten im Freien auf. Denn an der Luft trocknet sie dank Sonne sowie Wind besonders schnell und duftet herrlich frisch. Natürlich kannst du die Wäsche auch drinnen trocknen. Achte aber unbedingt darauf, ausgiebig zu lüften, damit sich aufgrund der Feuchtigkeit kein Schimmel bildet.
  2. Schüttle die Kleidungsstücke vor dem Aufhängen richtig aus:
    Bevor du die Wäsche aufhängst, solltest du jedes Wäschestück gründlich ausschütteln. Denn du verhinderst du, dass der Stoff überlappt und die einzelnen Teile langsamer trocknen. Zudem hat das den positiven Effekt, dass die getrocknete Wäsche weniger faltig ist und du dir Zeit beim Bügeln sparst. Achte deshalb unbedingt darauf, die Kleidungsstücke möglichst straff aufzuhängen.
  3. Hänge die Wäsche verteilt auf:
    Damit die Luft besser zirkulieren kann und deine Wäsche schneller trocken ist, solltest du sie versetzt aufhängen. Denn so ist der Abstand größer.
  4. Befestige die Wäschestücke richtig:
    Damit die Wäsche bei Wind nicht verrutscht oder herunterfällt, solltest du sie mit Wäscheklammern befestigen. Dadurch hast du auch die Möglichkeit, die Wäschestücke möglichst so aufzuhängen, dass sie nicht zu stark überlappen.
  5. Hänge empfindliche Kleidung im Freien auf Links auf:
    Du möchtest schwarze Kleidung im Freien in der Sonne trocknen? Damit diese nicht ausbleicht, solltest du sie auf Links aufhängen. Denn so schonst du das Material.
  6. Trockne Hemden und Blusen auf Kleiderbügeln:
    Du möchtest dir stundenlange Bügelarbeit ersparen? Dann hänge Wäsche wie Hemden oder Blusen am besten direkt auf einem Kleiderbügel auf. Denn so verhinderst du einen lästigen Trockenknick am Kleidungsstück, den du mühsam herausbügeln musst.

Fazit

Mit den richtigen Tipps kannst du deine Wäsche so aufhängen, dass sie möglichst schnell trocknet. Vor allem an der frischen Luft verschwindet die Feuchtigkeit besonders schnell. Bei windigem, sonnigem Wetter kannst du sie bereits nach wenigen Stunden von der Leine nehmen. Doch auf für schlechtes Wetter oder diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, die Wäsche draußen aufzuhängen, gibt es passende Lösungen. Ob Wäscheständer, Wäschespinne oder doch ein Wandwäschetrockner die richtige Alternative sind, das hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Wünschst du dir Flexibilität? Dann sind ein Wäscheständer oder eine Wäscheleine das Richtige. Brauchst du hingegen besonders viel Trockenlänge, um die Wäsche deiner ganzen Familie aufzuhängen? Dann eignet sich eine Wäschespinne. Oder hast du nur wenig Platz und möchtest die Wäsche platzsparend aufhängen? Dann entscheide dich am besten für einen Wandwäschetrockner, den du nur bei Bedarf ausziehst.