Vakuumieren schreibt Erfolgsgeschichte in Küche und Haushalt

Mal ehrlich, müsstest du eine Liste deiner wichtigsten Küchenhelfer schreiben, an welcher Position stünde dann ein Vakuumierer? Experten würden dir raten den zuverlässigen Spezialisten in jeden Fall ganz weit vorne zu platzieren. Denn kaum ein Gerät optimiert das Zubereiten von Lebensmitteln bzw. das Lagern von Speisen und Zutaten so erheblich wie ein Vakuumierer. Küchenchefs von Restaurant- oder Großküchen wissen längst zu schätzen, weshalb es genau diese Technologie sein muss, um z.B. frisch gelieferten Lachs oder wertigen Steaks vom Angus-Rind die Luft abzulassen.

Ob Fisch, Fleisch, Obst oder Gemüse bzw. vorgekochte Flüssigkeiten wie Suppen, Soßen, aber natürlich auch Brotsorten – ohne einen genialen Vakuumierer geht in diesen Küchen nichts.

Vorteile eines Vakuumiergerätes

Vielleicht kommt ein Vakuumiergerät längst in deinem Haushalt zum Einsatz? Du hast es eventuell zum Geburtstag geschenkt bekommen und es anfangs eher pflichtbewusst genutzt, um Lebensmittel, Fleisch, Fisch und Gemüse zu vakuumieren? Dann dürften dich inzwischen die praktischen Vorteile dieses Multitalents sicher überzeugt haben:

  • Die Haltbarkeit von z.B. vakuumiertem Fleisch wird um ein Vielfaches verlängert.
  • Vakuumierte Speisen rauben im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe weniger Platz.
  • Speisen im Vakuum sind luftdicht verpackt und lassen sich hygienisch einwandfrei lagern – und das ohne Aromaverlust.
  • Im Vakuum gibt es keinen Gefrierbrand.
  • Beim Garen nach dem Sous-Vide-Verfahren bleiben Geschmack, Form und Farbe der Speise erhalten.
  • Fleisch lässt sich mithilfe eines Vakuumierers ganz leicht marinieren. Durch den Unterdruck zieht die Marinade blitzschnell in das Fleisch ein. Das erspart dem Koch sehr viel Zeit.
  • Einfache Reinigung – Vakuumierer der gehobenen Klasse lassen sich öffnen bzw. zerlegen, sodass sie ganz leicht gereinigt werden können. Herausnehmbare Vakuumkammern sind sogar spülmaschinenfest.

Was geschieht beim Vakuumieren in der Küche?

Durch das Vakuumieren wird der Zersetzungsprozess durch Mikroorganismen und Enzyme verlangsamt. Diese können sich besonders gut in Sauerstoff vermehren. Mithilfe einer leistungsstarken Pumpe zieht ein Vakuumiergerät einfach nur die Luft und damit gleichzeitig den darin enthaltenen Sauerstoff aus reißfesten Beuteln bzw. Behältern, in denen du die Speisen bzw. Lebensmittel vorher abgefüllt hast. Im zweiten Schritt verschweißt das Profi-Gerät, je nach Technologie, den Beutel mit einer einfachen oder doppelten Foliennaht. Somit ist der Inhalt nun luftdicht im Vakuum eingeschlossen. Den Enzymen und Mikroorganismen wird durch das Vakuumieren somit die Grundlage entzogen und der fehlende Sauerstoffgehalt im Inneren einer Verpackung vermindert einen raschen Alterungsprozess der Lebensmittel. Auf diese Weise sind vakuumierte Lebensmittel drei- bis fünfmal länger haltbar als herkömmlich verpackte Produkte. Du kannst sie jetzt platzsparend im Kühlschrank oder in deinem Gefrierelement einlagern.

Zum Vakuumieren solltest du keine herkömmlichen Gefrierbeutel verwenden. Hierfür braucht es eine spezielle Folienqualität: Sie muss reißfest, kochfest, robust und dicht sein, um zum Beispiel auch den Gefrierbrand abzuhalten.